Aufgrund der Nähe zu Buenos Aires und des von dort kommenden Touri-Stroms hat es Colonia zu beachtlichem Reichtum gebracht. Die uruguaische und argentinische Oberschicht unterhalten dort ihre Ferienhäuser. Dazu gehört natürlich auch ein Segelbot, auf dem man den Sonnenuntergang bei Champagner zelebrieren kann.
Freitag, 2. Oktober 2009
Weltkulturerbe
Uruguay
Donnerstag, 1. Oktober 2009
Valencia in Südamerika
Die Puente de la Mujer (Brücke der Frau) wurde vom valencianischen Star-Architekten Calatrava designt. Zur Bedeutung des Namens gibt es zwei Interpretationen. Die eine deutet die Form des Bauwerkes als eine Dame, die ihre Beine spreitzt. Die andere sieht eher den Mann, auf den die Frau wartet, in dem Monument.
Genauso spektakulär wie der Anblick der Brücke ist auch das restliche Nachtleben in Buenos Aires.
Casa Rosada
Puerto Madero
Im schicken Hafenviertel kann man gewagte Architektur, glitzernde Wolkenkratzer und teure Ausgehmöglichkeiten bestaunen. Beim Sonntagsspaziergang spielt sich hier das Sehen-und-gesehen-werden der argentinischen Oberschicht ab. Von Armut keine Spur. Das Zentrum Buenos Aires bietet alles, was eine internationale Metropole ausmacht. Von Lima kommend fühle ich mich in Buenos Aires wie in einer anderen Welt. Wieder wie in unserer, entwickelten Welt.
Buenos Aires
Donnerstag, 17. September 2009
Bus-Bettelei
Busfahren in Lima ist eine Welt für sich. Die Fahrgäste werden nicht nur von A nach B befördert, sondern auch noch unterhalten bzw. belästigt. Je nachdem, wie mans nimmt. Permanent steigen Leute ein und aus, die Geld wollen. Um ans Geld der Pendler zu kommen, gibt es da verschiedene Strategien. Die beiden häufigsten sind Verkaufen oder Lamentieren. Verkauft werden vor allem Süßigkeiten, Kuchen, Näh-Sets und Büroklammern. Alle Produkte werden lautstark angepriesen, als sie Weltneuheiten vom Stern Galaktika wären. Lamentiert wird über alles. Das Unglück schlägt auch nicht vereinzelt, sondern geballt zu. Eine einzige Frau berichtet von ihrem gewalttätigen Mann, der sie und die Kinder windelweich prügelt. Gleichzeitig ist die Mutter totkrank, die Kinder unterernährt, der Strom und das Wasser wurden abgestellt und die Wirbelsäule der Erzählerin ist am Kollabieren. Solche Geschichten gibt es am Laufenden Bann. Mindestens 5 während meiner einstündigen Fahrt zwischen Uni und Zuhause. Die Frau auf dem Bild hat mir heute eine bisher neue Vorstellung geliefert. Sie hat kurz durch den Bus gebrüllt, dass sie keinen Bock hat, uns zu belästigen. Sie sei aber scheiße dran und brauche Geld. Daher will sie uns was singen. Gesagt, getan. Zum lieblichen Gesang hat sie noch ihre Brust ausgepackt und ihr Baby dran gehängt.
Montag, 14. September 2009
Freizeit
Zum Ausspannen hüpfen die Dschungelbewohner in einen nahegelegenen Tümpel oder Fluss. Das ist fast wie ein Wasserpark bei Disneyland. Nur dass die Bäume nicht aus Pappmaché sind und das Wasser statt türkis hier braun-grün-trüb ist. Dafür hat man immer eine Überraschung, auf was man drauf tritt oder was einem durch die Beine schwimmt. Man sieh nie etwas und muss anhand des Gefühls an Füßen und Beinen raten.
Abonnieren
Posts (Atom)